Naturschutz und Heimatpflege Porta e.V. (NHP)

Aktionen 

April 2014 - Famose Wildpflanzenbörse in Holzhauser Traumgarten

Am Samstag, dem 26. April 2014 fand im Naturgarten von Familie Weißenburg in Holzhausen die 10. Wildpflanzenbörse statt. Wie gewohnt konnten wieder Sämereien und Pflanzen von Wildstauden getauscht und verschenkt werden. Zum ersten Mal war die Wildpflanzenaufzucht der JVA Herford dabei und verklufte 25 verschiedene Wildpflanzen in Töpfen. Außerdem gab der Portaner Imkerverein viele Hinweise und Tipps zur Bienenhaltung und zu Honigen. Die Portaner Flechtgestalterin Kerstin Eikmeier bot spannende Flechtwerke für den Naturgarten an. Für Kinder bestand das Angebot Saatbomben zu bauen, was allerdings nicht angenommen wurde, da leider keine Kinder zur Börse gekommen waren. Der bildhübsche Hinterhof des schmucken Fachwerkhauses lud zum Kaffetrinken und Plauschen ein. Viele Naturgartenbroschüren sowie ästhetisch ansprechende Insektenhotels wurden vom NHP verkauft. Klaus Weißenburg bot eine kleine Führung durch seinen ideenreichen Naturgarten ein. Eine weitere Neuerung fand als Ausklang der zweistündigen Veranstaltung statt: Eine literarische Lesung aus einem Buch mit dem Thema "Garten" - Frau Maria Wegner las aus Elisabeth von Arnims "Elisabeth und ihr Garten". Außerdem wurden einige selbst verfasste Gartenballaden vorgetragen.  

 


November 2013 - 25 Apfelsaftkartons à 5 Liter verkauft

Am Samstag, dem 1.3.2014, haben wir zusammen mit dem Uchter Saftmobil von 9:30 bis 15:30 Uhr im Barkhauser E-Center den lokal gepressten Apfelsaft verköstigt. D.h. viele Kunden des E-Centers haben den leckeren Direktsaft probiert und festgestellt, dass man die sehr gute Qualität schmeckt, denn es handelt sich ausschließlich um Äpfel aus heimischen Streuobstwiesen. Durch die Aufpreisvermarktung (es gab im Herbst 8 € pro Zentern Äpfel für die Wiesenbesitzer auf die Hand) sind alle Apfelsafttrinker auch gleichzeitig Naturschützer, da sie dazu beitragen, dass die alten Obstbäume in dem ökologisch wertvollen Biotop Streuobstwiese erhalten bleiben Den Apfelsaft gibt es jetzt also im Edeka Neesen und im E-Center Barkhausen zu kaufen !

November 2013: Rekord - 125 Obstbäume verteilt

Anfang November 2013 hat der NHP rekordverdächtige 125 Hochstämme (2012 waren es halb so viele) alter Obstsorten an über 35 Baumbesteller verteilt. Alle Obstsorten standen auf der Bestellliste der Biostation des Kreises Herford und konnten für 20 € erworben werden. Die Bäume wurden von der Baumschule Eikermann aus dem Kalletal geliefert. Im Laufe des Samstagsvormittag holte auch Familie Schwier ihre 17 Apfel-, Birnen-, Pflaumen-und Kirschbäume für die Verjüngung der eigenen Streuobstwiese ab (Foto). Zum Glück war aufgrund des feuchten Wetters optimales Pflanzwetter für die wurzelnackten Obstäume

 

 

 


September 2013: Saftpressen und Sortenbestimmung an der Eisberger Mühle

       

Das umgebaute Uchter Saftmpobil bewältigte die im Laufe des Sonntags (29.9.2013) angelieferten 1,8 t Obst ohne Probleme. Die Saftmobiler konnten sogar zwischendurch kleine Pausen machen, was in den Jahren zuvor nicht denkbar gewesen wäre.

 

Parallel zum Saftpressen, Kaffeetrinken und Bratwurstessen gab es diesmal an der Eisberger Mühle eine Premiere: Der bekannte Pomologe (Obstexperte) Hans-Joachim Bannier bestimmte Apfel- und Birnensorte und legte parallel eine kleine Obstausstellung an. Holger Hansing ließ vom Pomologen über 100 Sorten von Portaner Straßenrändern bestimmen, die er in den letzten Wochen gesammelt hatte.

 

Ungefähr 500 Äpfel und Birnen wurden dem Pomologen im Laufe des Sonntagnachmittags vorgelegt und mithilfe seines enormen Sortenwissens  (ca. 800 Apfel- und 100 Birnensorten) sowie seiner Kernsammlung konnte Herr Bannier fast alle ca.150 unterschiedlichen Sorten ermitteln, wie z.B. einen Apfel namens "Lanes Prinz Albert" (Foto), deren zwei mitgebrachte Früchte sich kaum ähnlich sahen.

 

September 2013: Erfolgreiche Ernte des Straßenobstes

Am Samstag, dem 28.9.2013, trafen sich 12 Obstinteressierte um am Lerbecker Sportplatz Birnen zu pflücken. Nach 2 Stunden Pflückarbeit bei sonnigem Wetter hatte die Gruppe 100 kg Flaschenbirnen, Köstliche von Charneu und Gellerts Butterbirne zusammen. Die Birnen werden zur Lohnbrennerei "Lister Destille" gebracht, um aus ihnen einen leckeren Birnengesit destillieren zu lassen. Anschließend fuhr die Pflückgruppe weiter zum Nammer Sportplatz, um dort einie Äpfel zu pflücken. Parallel wurden von möglichst vielen Bäume 5 Früchte mit Stiel und ohne Wurm gesammelt, um die Früchte dem versierten Pomologen Hans-Joachim Bannier auf dem Apfeltag an der Eisberger Mühle zur Bestimmung vorlegen zu können. Das Ziel ist ein Sortenkataster, welches die Sortenvielfalt an den Portaner Straßenrändern widerspiegelt.

September 2013: Wildpflanzen-Börse

Die herbstliche Wildpflanzenbörse im Naturgarten der Familie Hartmann fand trotz des wechselhaften Wetters und der vielen anderen Veranstaltungen an dem Sonntagnachmittag regen Anklang. Viele Gartenteichbesitzer waren an den Mindener Weg gekommen, um sich mit Wasserpflanzen einzudecken, die Thomas Hartmann aus dem 20 Jahren alten Teich herausgerissen hatte. Auch der Stand einer Löhner Naturgartenexpertin wurde stark frequentiert (siehe Foto), da es hier viele ausgefallene Wildblumen gab, wie das Kleine Mädesüß oder den gelbblütigen Klebrigen Salbei. Auch etliche Heckenrosensamen (Hagebutten) oder andere Sämereien wechselten den Besitzer. Parallel stärkten sich viele Naturgartenfreunde bei Kaffee/Tee und Apfel- bzw. Kirschkuchen im faszinierenden Garten der Hartmanns. Leider waren keine Kinder gekommen, um Saatbomben aus Ton, Humus und Wildpflanzensamen zu basteln - aber im April/Mai 2014 gibt es ja die nächste Chance dazu auf der Frühlingsbörse des NHP !  

Juli 2013: NHP spendet Bücherei zwei Flechtbücher

In der Hausberger Bücherei können ab dem 4. Juli zwei Bücher zum Thema "Flechten" ausgeliehen werden, die der NHP der Bibliothek gespendet hat, damit mehr Bürgerinnen und Bürger sich hobbymäßig mit der alten Handwerkskunst des Flechtens beschäftigen können. Das eine Buch beschäftigt sich insbesondere mit Flechtzäunen, die sich insbesondere dazu eignen, naturnahe Gärten einzufrieden. Parallel zur Spendenübergabe eröffnete die Lerbecker Flechtgetalterin Frau Eikmeier eine kleine Ausstellung ihrer vielfältigen Handwerkskunst in der Bücherei, sodass sich jedermann Gebrauchs- und Dekoartikel aus geflochtenen Weidenzweigen ansehen kann. (Mehr dazu auf MT-Online). 

Mai 2013:  Mauersegler-Kästen am neuen Ärztehaus

Auf Initiative des NHP wurden auf der Ostseite (zur Kempstraße) des neuen Ärztehauses in Hausberge vier Holzbeton-Kästen für die Mauersegler eingebaut, damit die grazilen Sommergäste der Hausberger Innenstadt auch weiterhin gute Nistmöglichkeiten vorfinden, wenn sie im Mai aus ihren Winterquartieren nach Ostwestfalen zurückkehren. Zwei der vier Kästen hat der NHP gestiftet, die anderen beiden Kästen hat dankenswerterweise der Bauherr finanziert. Im Frühjahr 2014 möchte der NHP-Vorsitzden Herbert Wiese versuchen die neuen Brutmöglichkeiten bei den Mauerseglern bekannt zu machen, indem er sie mithilfe von Lautattrappen anlockt (Mehr unter MT-Online).

 

April 2013: Wildpflanzenbörse

Am 7. April fand die 8. Portaner Wildpflanzenbörse des NHP bei herrlichem Sonntagswetter im Naturgarten von Ursula Deppe statt. Viele Naturgartenfreunde holten sich Wildpflanzen und Informationsmaterial sowie Insektenhotels für Ihre Gärten. Auch der Portaner Imkerverein nahm erfolgreich an der Börse teil und verkaufte nicht nur Honig, sondern informierte auch über die Imkerei und die Bedeutung der Honigbiene für den Menschen: Albert Einstein soll ja bekanntlich gesagt haben, dass die Menschheit vier Jahre nach den Bienen aussterben wird, wenn die Honigbienen ausgerottet wurden. Aufgrund der herausragenden Bedeutung als Bestäuber von Kulturpflanzen könnte diese Prophezeiung zutreffen. Einen Einblick in diese Thematik liefert der herausragende aktuelle Film "More than honey" - ansehen lohnt sich !

 

Februar 2013: Obstbaumschnitt auf den drei Patenwiesen in Lohfeld und Möllbergen

   

Am 10. Februar haben wir bei sonnigem, aber frostigem Wetter die 40 Obstbäume (alte Sorten, Hochstämme) auf dden drei Patenwiesen in Lohfeld sowie in Möllbergen (Fotos) geschnitten.

 

Es ging uns bei der Akton darum, den Bäumen den nötigen Erziehungsschnitt zukommen zu lassen, sodass sie in den nächsten Jahren die typischen Kronen von hochstämmigen Obstbäumen aufbauen. Parallel haben wir Reisermaterial für den Veredelungskurs bzw. die Reiserbörse am 23.2. gewonnen.

November 2012: Zwei neue Streuobstwiesen mit zusammen 80 Obstbäumen gepflanzt 

   

November 2012: Zwei Ausgleichsmaßnahmen des Kreises Minden-Lübbecke - Anlage zweier Obstbaumwiesen mit ingesamt 80 neue Obstbäume in Porta Westfalica. Wir haben mitgeholfen 50 hochstämmige Obstbäume auf der Wiese von Familie Rehling in Holzhausen zu pflanzen.

 

Auch in Lohfeld wurden vor allem alte, z.T. lokale Obstsorten gepflanzt: Wir haben wir zusammen mit Familie Vauth und deren Nachbarn 30 hochstämmige Obstbäume auf einem Hektar Wiese gepflanzt.

 

November 2012: 64 Obstbäume verteilt !

Der Verein "Naturschutz und Heimatpflege Porta" (NHP) hat in diesem Herbst zum zweiten Mal seine Obstbaumverteilaktion durchgeführt. Wie bereits im letzten Jahr wurden 10 Obstbäume an die Besteller von alten, z.T. regionalen Obstsorten verschenkt. D.h. man musste nur 3 hochstämmige Obstbäume über den NHP erwerben, dann bekam man einen Obstbaum zusätzlich geschenkt. "Wir möchten die Portaner anregen, die alte bewährten Obstsorten als Kulturschätze aufzufassen, die im Herbst auch noch lecker schmecken", meint der NHP-Vorsitzende Herbert Wiese. Und so wurden in diesem Herbst 64 Hochstämme vom Verein an Portaner Obstfreunde verteilt, die z.B. den Roten Bellefleur wieder zu schätzen wissen - eine Apfelsorte, die auch Siebenschläfer genannt wird, weil sie sehr spät im Frühjahr blüht und damit keine Frostschäden in der Blütezeit aufweist, sodass sie jährlich rote Äpfel trägt. Aber auch bekanntere Sorten, wie Boskop, Kaiser Wilhelm, Bühlers Frühzwetsche oder die Conference-Birne, wurden vom NHP an die Obstinteressierten (siehe Foto) ausgegeben. Parallel pflanzten einige NHP-Mitglieder die in diesem Sommer aufgrund von Trockenheit und Wühlmausfraß ausgefallenen jungen Obstbäume sowohl auf der Patenschaftswiese in Möllbergen als auch auf den Obstbaumweiden in Lohfeld nach.

September/Oktober 2012: Obstpflücken an städtischen Straßen

       

Am letzten September- und am ersten Oktoberwochenende hat der NHP die Portaner Bürgerinnen und Bürger zum Pflücken von Äpfeln und Birnen in Lerbeck, Nammen und Möllbergen aufgerufen.

 

Zum Birnenpflücken kamen bei bewölktem Himmel 12 Obstfreunde zum Lerbeck Sportplatz. Das Äpfelpflücken an einer Nebenstraße in Möllbergen fand bei Wind und starkem Regen nur geringen Zuspruch, obwohl die Apfelbäume sehr voll hingen und sich die traditionellen Weidenkörbe schnell füllen ließen.

 

Leider waren schon viele Äpfel von den Bäumen gefallen. Über das viele Fallobst können sich Wildtiere, wie der Igel, freuen.

 

April 2012: Wildpflanzenbörse im Naturgarten Krause

   

Bei herrlichem Frühlingswetter genossen ca. 200 Interessierte die Wildpflanzenbörse im idyllischen Naturgarten von Familie Krause. Am 15. April waren viele Natur- und Gartenfreunde nach Eisbergen (Die Emme 19) gekommen, um Wildpflanzen in einer faszinierenden Umgebung zu tauschen oder auch  geschenkt zu bekommen. Außerdem deckten sich einige Gartenfreunde am Büchertisch mit Fachliteratur zum Thema "Naturgarten" ein. Viele Gäste nutzten die Sonne, um

 

an einer der vielen schönen Ecken des weitläufigen Naturgartens ein frisch gebackenes Stück Butterkuchen zu genießen. Denn der Veltheimer Bäckermeister Heinz Ahrens hatte bereits am Sonntagvormittag den Steinofen in Krauses Backhaus genutzt, um leckeren Butterkuchen und überaus schmackhaftes Roggenmischbrot zu backen, das dann auch in Windeseile ausverkauft war.

April 2012: Torffreie Gärten

Kaufen Sie torffreie Blumenerde und retten Sie die Moore

Der Verein „Naturschutz und Heimatpflege Porta“ (NHP) bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, keine Pflanzen- oder Blumenerde aus Torf zu kaufen, um die letzten Moore nicht auch noch zu zerstören.Jetzt ist es wieder so weit - zusammen mit dem Frühling beginnt die Gartensaison: In Gartencentern und Baumärkten stapeln sich die Säcke mit Blumenerde. Doch die meisten dieser Produkte bestehen überwiegend aus Torf – der Boden, aus dem die Moore sind. Moore sind sehr feuchte Lebensräume, in denen Tausende winziger Torfmoose im Laufe der Zeit zu Torf werden. Die Torfschicht wächst pro Jahr nur etwa einen Millimeter, es dauert daher also tausend Jahre, bis ein einziger Meter Torf entstanden ist. Die wichtigsten Eigenschaften des Torfes für die Nutzung im Garten sind seine hohe Wasserspeicherfähigkeit, die Wildkrautfreiheit und das hohe Luftporenvolumen - es bewirkt angeblich eine langfristige Bodenlockerung. Dies ist jedoch ein Trugschluss, weil der Torf im Gartenboden in wenigen Jahren abgebaut wird. Außerdem ist Torf an sich nährstoffarm und einmal ausgetrockneter Torf ist fast nicht mehr feucht zu bekommen, sodass die Gartenpflanzen dann im Torf verwelken. Zwölf Millionen Kubikmeter Torf werden in Deutschland jährlich verbraucht. Zurzeit wird in Deutschland vorwiegend in norddeutschen Mooren auf einer Fläche von ca. 4000 Quadratkilometern Torf abgebaut. Werden die Moore im derzeitigen Tempo weiter zerstört, sind die deutschen Torfvorräte in spätestens zehn Jahren erschöpft. Ein großer Teil der heute in Deutschland verwendeten Torfe kommt inzwischen aus den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, dort setzt sich die massive Moorzerstörung fort. Durch den Abbau der Torfflächen wird die dortige hoch spezialisierte Tier- und Pflanzenwelt für immer zerstört. Seltene Pflanzen wie der Sonnentau, das Wollgras oder verschiedene Orchideen verlieren ihren Lebensraum. Nahezu zwei Drittel der Blütenpflanzen des Moores sind bereits vom Aussterben bedroht oder gefährdet. Vom Aussterben bedrohteTierarten wie Sumpfohreule und Birkhahn, Hochmoor-Mosaikjungfer (siehe Foto, Stephan Geschke) sowie Scheckenfalter büßen ihre letzten Rückzugsgebiete ein. Weltweit haben Moore lediglich einen Landflächenanteil von etwa drei Prozent. Trotz ihres geringen Flächenanteils habe sie eine immense Bedeutung als Kohlenstoffspeicher. In Mooren ist weltweit doppelt so viel Kohlenstoff gespeichert wie in allen Wäldern zusammen. Durch Trockenlegung und Abbau wird dieser als Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt und erhöht damit den Treibhauseffekt. Man muss wissen, dass nur intakte Moore Kohlenstoff speichern können Im privaten Bereich müssen keine Torferden verwendet werden, mittlerweile gibt es viele torffreie Produkte von Firmen, die den Umwelt- und Moorschutz ernst nehmen. Diese besitzen ähnliche Boden verbessernde Eigenschaften, versauern die Böden hingegen aber kaum.

Wenn Sie torffreie Blumenerde kaufen möchten, dann achten Sie am besten darauf, dass es sich wirklich um Produkte ohne Torf handelt. Denn angeblich „torfreduzierten“ bzw. „torfarmen“Produkten, enthalten meist immer noch einen Torfanteil von 60-80 Prozent Torf.

Bitte fragen Sie im Baumarkt und Gartencenter direkt nach Blumenerde ohne Torf, denn nur wenn dem Handel bewusst ist, dass die Hobbygärtner auch Moorschützer und Klimaretter sind, dann gibt es vermehrt auch torffreie Pflanzenerde zu kaufen. Denn die Recherchen des „Vereins „Naturschutz und Heimatpflege Porta“ haben ergeben, dass bedauerlicherweise noch längst nicht in jedem Baumarkt und Gartencenter torffreie Blumenerde im Sortiment ist.

 

Februar 2012: Säuberung der Nistkästen an den Portaner Trafohäuschen

 

       

Zusammen mit dem Mindener Alpenverein fuhren Mitglieder des NHP  am 18. Februar 2012 wieder

 

alle Trafohäuschen in Porta ab, an und in denen sich Kästen für Höhlenbrüter, Halbhöhlenbrüter, Schwalben, Turmfalken und Schleiereulen befinden.

 

Als Vogelexperte war Gerhard Neuhaus dabei und bestimmte die Vogelarten, die im letzten Jahr in den Kästen gebrütet hatten. Mittags gab es für alle Helfer eine leckere Stärkung bei Familie Guderley.

           November 2011: Nachpflanzen der abgestorbenen sowie Ausgabe der geförderten Obstbäume 

   

Am 19. November 2011 holten sieben Portaner 38 hochstämmige Obstbäume (alte, regionale Obstsorten) aus Lohfeld ab, um alte Obstbaunwiesen zu verjüngen. Der NHP förderte die Anpflanzungen, indem jeder vierte Obstbaum gefördert wurde.

 

Die Obstbaumpaten und einige NHP-Mitglieder pflanzten die aufgrund von Spätfrost bzw. Wühlmausfraß abgestorbenen Obstbäume auf den letztjährig angelegten Streuobstwiesen in Möllbergen und Lohfeld nach. Eine Herausforderung stellte der vorhandene Fraßschutz auf den Pferdeweiden dar.

 

Saftpressen an der Eisberger Mühle Oktober 2011 

   

Am Samstag, dem 15.10.2011, kamen bei sonnigem Herbstwetter 25 Obstbesitzer aus Porta und den Nachbarstädten mit insgesamt 2,5 Tonnen Äpfeln, Birnen und Quitten...

 

...und ließen diese vom Uchter Saftmobil zu 1700 Litern leckerem naturtrüben Direktsaft pressen. Dank des Eisberger Mühlenvereins konnte der NHP diese Aktion anbieten, die den Nutzen der Streuobstwiesen u.a. in Ahmserort aufzeigte !

Beim Saftpressen ist sehr viel Handarbeit nötig, wie allein das Wechseln der Presstücher in dem folgenden Video (22 MB) zeigt:

 Wildpflanzenbörse: Herbst 2011 

   

Wildpflanzenbörse am 1. Oktober 2011 in Vennebeck: Bei herrlichem Wetter wurden Pflanzen und Sämereien von einheimischen Kräutern, Sträuchern und Bäumen getauscht und verschenkt. Im Schatten...

 

... des herrlichen Bauernhauses der Familie Guderley wurde über Wildpflanzen gefachsimpelt. Viele nutzen auch die Gelegenheit sich mit interessantem Infomaterial zu versorgen, welches der NHP bereithielt.

Pflanzung von drei Streuobstweiden

Im November 2010 hat der NHP zusammen mit Obstbaumpaten drei neue Streuobstweiden in Lohfeld (Südhang, Dickertstraße) bzw. Möllbergen (Im Harksiek) angelegt. Die Paten haben ihre Kirsch-, Apfel- und Birnenbäume größtenteils selbst gepflanzt, später wurden auch die Dreiböcke und der Schafsdraht um die hochstämmigen Obstbäume angebracht, damit es keinen Verbiss durch die Pferde bzw. Rinder, die die Obstwiesen beweiden, gibt. Die Obstbäume stammen von der Biologischen Station des Kreises Herford und sind überwiegend seltene, zum Teil regionale Sorten, wie beispielsweise die Apfelsorte das Paderborner Seidenhemdchen. So soll neben der ökologischen Aufwertung der Landschaft auch ein Beitrag zum Erhalt der alten , fast verschollenen Obstsorten geleistet werden.

Zum Bild: Der Eisberger Grafiker Klaus Becker hat die Zeichnung des "Wunder"-Obstbaumes für die Patenschaftsurkunden gezeichnet.  

Naturschutz und Heimatpflege Porta e.V. (NHP)    info@nhporta.de